Mediator, Heilpraktiker Armin Torbecke

gewaltfrei Planen und Bauen

Mediator, Heilpraktiker Armin Torbecke

Darüber sprechen wir:

Wie bekomme ich das, was ich bauen will, realisiert? Wie kommuniziere ich meine Vorstellungen, damit der Architekt versteht, was ich will, damit die Genehmigungsbehörden der Planung schnell und ohne Auflagen zustimmen und die Handwerker alles genau so umsetzen, wie im Detail gedacht?
Wie kann Streit in Büro und auf der Baustelle, Stress mit Ämtern und Behörden vermieden bzw. minimiert werden?
Armin Torbecke erklärt anhand von Beispielen aus seiner Praxis, was Mediation ist und wie sie im Vergleich zu richterlichen Auseinandersetzungen funktioniert. Er gibt Tipps, wie präventiv mittels vertraglicher Festschreibung kosten- und zeitintensiven Streitigkeiten vor Gericht verhindert werden können.
Besonders gefallen hat mir der anhand eines Beispiels gegebene Hinweis auf das Einrichten eines Mediations-Budgets, noch vor Beginn eines Gemeinschafts- bzw. Bauprojektes. Das bringt mehr Gelassenheit bei der Konsensbildung.

BIOGRAFIE

Mediator, Heilpraktiker Armin Torbecke

Armin Torbecke
Ausbilder für Mediation (BM), zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (cnvc), Heilpraktiker für Psychotherapie (HpG).
- Abitur 1988
- 1992 Allgemeine Moderation (nach MetaPlan) und Moderation von Zukunftswerkstätten u.a. nach Robert Jungk
- 1995 Journalismusausbildung an der Akademie für Publizistik in Hamburg)
- 1995 Theater der Unterdrückten (nach Auguste Boal)
- Ausbildung zum Hospizhelfer (1997)
- 2000-2003 AusbildungsCurriclum in Prozessorientierter Psychotherapie bei Dipl. Psych. Sebastian Elsaesser und Studiensemester am Processwork Institut in Portland/Oregon (2001) und weitere Fortbildung zu Prozessarbeit
- seit 2000 Fortbildungen in Familie- und Systhemstellen (bei verschiedenen LehrerInnen, u.a. Matthias Varga von Kibed, Insa Sparrer)
- 2001 Heilpraktiker für Psychotherapie (HpG),
- 2001 Grundausbildung in „Täter-Opfer-Ausgleich/Restorative Justice – Mediation“ in Portland/Oregon, VOMA
- 2002 „Essential Peacemaking zwischen Männern und Frauen“ / Earth Stuard Network
- 2004 Zertifizierter Trainer für Gewaltfreie Kommunikation (CNVC), Mediator BM, Ausbilder für Mediation BM – Zertifiziert nach den Standards des Bundesverbands Mediation e.V. (Berufsverband),
- 2004 Schulung in prozessorientierter Komaarbeit

Lebt seit über 20 Jahren im Lebensgarten „Steyerberg“. Hat die Gemeinschaft mitgestaltet, u. a. durch Gründung der Häuservergabegruppe, Gestaltung der Verzahnung von Stiftung und Verein, Initiierung der Kennenlern-Wochenenden und Initiativen des Vereins Achtsamkeit und Verständigung e. V. wie Waldkindergarten, offene Häuser, Peacelab und Freie Schule.

www.konflikttransformation.de
www.lernorte.gen-deutschland.de
https://lernorte.gen-deutschland.de/themenfeld/oekologie/naturschutz-naturverbindung/

Armin berichtet:
Schon früh (ab ca. 1984) habe ich an der Gestaltung von Projekten, Gruppen und Organisationen mitgewirkt, vor allem im Bereich Umweltschutz, Jugendarbeit und sozialem Engagement. Bald entstanden große Veranstaltungen (mit z.T. mehreren tausend Teilnehmern) und die Mitarbeit an überregionalen Netzwerken und Gremien. Eine wichtige Erfahrung für mich war, dass für lebendige und erfolgreiche Zusammenarbeit ein organisatorischer Rahmen nötig ist, der Einzelnen oder teilnehmenden Gruppen sowohl Freiheit, als auch Sicherheit/Klarheit gewährt. Darüber hinaus wurde mir deutlich, welch entscheidende Bedeutung die Qualität der zwischenmenschlichen Verständigung für das Gelingen von Zusammenarbeit hat.
Diese Erkenntnisse führten mich zu Mediation und Gewaltfreier Kommunikation. Diese sind für mich seither sowohl private Orientierung als auch seit 1999 Hauptfokus meiner Tätigkeiten als Fortbildungsleiter.
Die Prozessarbeit nach Arnold und Amy Mindell -eine international etablierte Therapierichtung, die ich seit 1999 studiere- erweitert dieses Spektrum um weitere Möglichkeiten, um mit Widerständen und Symptomen konstruktiv zu arbeiten, Prozesse zu begleiten und die Ausrichtung an eigenen Visionen (wichtigen Zielen) einzuladen.
Über dies ist für mich offensichtlich, dass Nachhaltigkeit im „äußeren“ Tun und Zufriedenheit immer mit „innerer“ Stabilität bzw. „innerem“ Frieden eines Menschen verbunden ist. Mein Weg führte mich daher zur Praxis der Achtsamkeit, als einer Möglichkeit zu Bewusstseinsschulung und vertiefter, wertfreier Wahrnehmung. Sie bedeutet für mich einen persönlichen Übungsweg und fließt natürlich auch in meine Tätigkeit als Trainer und Mediator ein.
Neben der beruflichen Tätigkeit habe ich in den letzten Jahren intensiv die Entwicklung des Vereins Achtsamkeit und Verständigung e.V. mitgestaltet, da es mir wichtig ist, meine Werte auch in den gemeinnützigen Kontext von Gesellschafts- und Persönlichkeitsentwicklung einzubringen. Ich lebe seit 1999 im Lebensgarten Steyerberg bei Hannover und beteilige mich an der Gestaltung des Miteinanders und der Weiterentwicklung.
Dort wohne ich mit meiner Partnerin und unseren zwei Töchtern sowie einer Reihe Frösche und Molche (im Garten) in einem kleinen Haus am Wald.

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1 Kommentar

  • Der Wille zu einer schönen harmonischen Welt ist zu begrüßen.
    Wahr ist, dass es Bauherrenschaften gibt, die schon in der Auftragsvergabe es darauf anlegen die erfolgte Arbeit zu beanstanden um damit einen Preisabschlag zu erwirken.
    Beispiel: Ein Holzriegelhaus oder auch ein gemauertes Haus wird bis zum Innenausbau fertiggestellt, alle Installationen sind erfolgt und jetzt wird ein Plower-Door-Test durchgeführt. Dabei werden kleine Leckstellen festgestellt, die für die Funktion des Hauses eigentlich keine Rolle spielen. Dies führt aber oft zu gewaltigen Preisreduktionen, da die Behebung der Leckstellen noch mehr Aufwand erzeugen würde.
    Kann in so einem Fall eine Mediation auch helfen?

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