Prof. Dr. Maximilian Moser

Spezialist für Präventivmedizin, Chronobiologie, Psychophysiologie

The video is embedded by Vimeo. The data protection declarations of Vimeo apply.

Darüber sprechen wir:

Gibt es noch wirklich gesunde Menschen? Es ist spannend zu hören, welche Auswirkungen unser Umfeld auf unseren Körper, unsere Organfunktionen und damit unsere Gesundheit hat. Erschreckend zu hören, wie Schadstoffe, Licht, technisch erzeugte elektro-magnetische Strahlung aber auch Lärm auf die Biologie unseres Körpers haben. Viele Menschen wollen die physischen und psychischen Beeinträchtigungen nicht wahrhaben. Oder können sie es nicht mehr, weil sie glauben, von der Natur getrennt zu sein? Oder können sie es auch nicht, weil unsere Sinnesorgane sich heute nicht mehr mit einer intakten Natur abgleichen können und uns damit das von uns selbst erschaffenes naturfremde Umfeld als das „Normale“ empfinden lassen? Prof. Moser erklärt die Zusammenhänge zwischen der von uns Menschen erschaffenen Umwelt, Gestaltung und Beschaffenheit von Räumen und unserem Immunsystem. Seine Forschungserkenntnisse, seine Hinweise ermöglichen uns, selbst aktiv zu werden. Um uns gesund zu erhalten oder wieder zu werden, unsere Widerstandskraft zu stärken, bedarf es der – wie er sagt, „Bändigung“ des Immunsystems. Wie das möglich ist, das erfährst Du im Interview. Jeder kann z. B. etwas gegen Lichtverschmutzung, Lärm und Schadstoffe in seinen u. a. häuslichen Räumen tun, etwas für ein Umfeld, um die Überstimulierung des Immunsystems zu verhindern oder zumindest zu mindern. Neue Erkenntnisse über das Miteinander der Akteure unseres vegetatives Nervensystems, dem Sympathikus und dem Parasympathikus (Vagusnerv) lassen staunen, wie wichtig ein naturnahes Umfeld für die Biologie unseres Seins ist. Mit unserer modernen Umwelt, die uns auch immer abhängiger macht, greift unser Nervensystem auf uralte Selbstregulations-Muster zurück, die uns geholfen haben, als es galt, sich vor drohenden Gefahren zu schützen, zu fliehen oder zu kämpfen. Die als kurzzeitig gedachte Selbsthilfe unseres Körpers versagt, wenn wir im Dauerstress stehen – auch und gerade erzeugt durch eine widernatürliche Welt. Wobei er uns ein wirkliches Vorbild ist: Er hinterfragt den uns so immer wieder infiltrierten Glaubens „Was ich mir nicht vorstellen kann, kann es nicht geben“. Besonders berührt war ich von seinen Experimenten mit Pflanzen. Können Sie sich vorstellen, dass Pflanzen, Bäume mit Menschen musizieren können? Dass sie also ihr Umfeld wahrnehmen und aktiv unmittelbar reagieren?? Diese Vorstellung ist für unseren Verstand kaum zu akzeptieren, obwohl wir heute wissen, dass alles, auch Materie, schwingt. Jedes Teilchen hat seine Eigenschwingung, ist in ihrem Mikrokosmos immer in Bewegung. Die Welt ist Klang und Prof. Moser hat dazu ein Experiment mit einer ehrwürdigen Tanne in luftiger Höhe gemacht. Die Welt ist eine andere als die, für die wir sie halten. Lesen Sie in der Beschreibung der Tannensonate, wie es erfolgte: https://drive.google.com/file/d/1CHh0ocRTNopT_BkqNueRjPSI-aj2wZv-/view und vor allem schauen und hören Sie sich diesen Trailer eines noch zu finanzierenden Dokumentarfilms über dieses Experiment an: die Tannensonate https://www.youtube.com/watch?v=U3nkFqqDdvQ

BIOGRAFIE

Prof. Dr. Maximilian Moser

Prof. Dr. Maximilian Moser
- 1956 geboren, studierte an der Grazer Universität
Biologie und Medizin
- 1980 Promotion  zum Dr. phil.
- 1990 folgte nach einem Auslandsaufenthalt an der
University of Virginia, mit einer Arbeit über die Messung von
Kreislaufparametern durch kontinuierliche Messung der Blutdichte, die Habilitation
im Fach Physiologie an der medizinischen Fakultät.
In dieser Zeit und den darauffolgenden Jahren arbeitete
Moser in der Leitung eines Forschungsteam, das im Rahmen des AUSTROMIR
Weltraumprojektes und später mit russischen Kosmonauten zahlreiche medizinische
Projekte an der Raumstation MIR durchführte. Forschungsschwerpunkte und
zahlreiche Publikationen in den Bereichen Chronobiologie, Schlafforschung, Psychophysiologie,
Stress- und Erholungsforschung, Vegetative Regulation. Im Rahmen dieser
Forschungen wurden neue Methoden zur Messung der vegetativen
Kreislaufregulation entwickelt, die seit 1999 im neugegründeten Institut für
Nichtinvasive Diagnostik in Weiz einer breiteren Anwendung im klinischen
Bereich, in der Stress- und Schlafforschung und im Bereich der Präventivmedizin
eingesetzt werden.
- bis 2010 Institutsleiter Institut für Nichtinvasive Diagnostik der JOANNEUM
RESEARCH Forschungsges.m.b.H. in Weiz.
- seit der Institutsgründung 2010 ist Prof. Moser Institutsleiter am Institut
für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung, Human Research Institut in
Weiz, Österreich.

Der Medizinwissenschaftler Prof. Maximilian Moser ist Mitbegründer
der Arche Noah, der größten privaten Saatgutbank Europas.

office@humanresearch.at
www.humanresearch.at

Lehrtätigkeit
Chronobiologie und Chronomedizin (Med-Uni Graz und Uni Klagenfurt), Balneologie (Med-Uni Graz), Physiologisches Praktikum (Med-Uni Graz), Physiologische Psychologie (Uni Klagenfurt), Universität von Virginia

Bücher:
„Die sanfte Medizin der Bäume“„Die Kraft der Zirbe"
„Kerngesund mit der Kraft des Waldes – Gesundheit neu denken: die Heilkraft des Waldes“
„Das kleine Buch: Das Geheimnis der Zirbe"
„Waldeskind – Die Bedeutung von Wald und Natur für die Entwicklung unserer Kinder.“
„Vom richtigen Umgang mit der Zeit - Die heilende Kraft der Chronobiologie“
„Chronobiologie und Chronomedizin: Biologische Rhythmen-Medizinische Konsequenzen“ mit Gunther Hildebrandt und Michael Lehofer und dieses auf italienisch:
„Cronobiologia e Cronomedicina: ritmi biologici, conseguenze mediche“

Auszeichnungen
Attinger Preis, Universtät von Virginia

Du möchtest dauerhaft Zugang
zu allen Experten-Interviews?

Sichere Dir doch schon jetzt das  Gesund wohnen - bauen SEIN - Komplettpaket.
Mit exklusivem Bonusmaterial der ExpertInnen – JETZT zum Aktionspreis!

Symboldarstellung für digitalen Download

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

dreizehn + drei =